Wissenswertes zur PV-Anlage

Starten Sie gleich mit unserem PV-Planer oder informieren Sie sich hier zunächst über die Grundlagen zu PV-Anlagen-Größe, Neigungswinkel und Orientierung.

PV-Anlagen-Größe richtig berechnen

Die maximale PV-Anlagen-Größe richtet sich nach den Maßgaben des Daches. Das Dach kann dabei vielfältige Formen annehmen. Hindernisse wie Schornsteine oder Dachluken müssen berücksichtigt werden.

Wie berechnet sich die maximale PV-Anlagen-Größe?
  • Ein wichtiger Anhaltspunkt, um die maxmiale Anzahl an PV-Modulen bestimmen zu können, ist die grobe Größe der Dachfläche.

  • Ebenfalls wichtig ist die Größe eines modernen PV-Moduls, welche aktuell bei ca. 1,2 m x 1,8 m (inklusive Modulabstände) liegt.

  • Daraus müssen Sie berechnen, wie viele solcher PV-Module vollständig auf die Dachfläche passen würden.

  • Dabei müssen Sie darauf achten, dass Flächen mit Hindernissen wie Schornsteinen und Dachfenster nicht berücksichtigt werden.

Neigungswinkel richtig berechnen

Der Neigungswinkel einer PV-Anlage ist definiert als der Winkel zwischen der Horizontalen und dem PV-Modul.

Üblich sind in Deutschland für Dach-Anlagen Neigungswinkel von 30° bis 60°. Dieser ist durch die Dachneigung fest vorgegeben. Bei Installation auf einem Schrägdach entspricht der Neigungswinkel der PV-Anlage der Dachneigung. Daher ist dazu die Dachneigung zu bestimmen. Hierzu kann beispielsweise eine Winkelapp auf dem Smartphone verwendet werden oder in den Hausunterlagen nachgelesen werden.

In Deutschland liegt der optimale Neigungswinkel für einen größtmöglichen Energieertrag einer PV-Anlage bei 30° bis 35°.

Sofern die Module nicht auf einem Schrägdach sondern auf einem Flachdach, einer Garage oder einem Car-Port angebracht werden sollen, können die Neigungswinkel variiert werden. Mit höherem Neigungswinkel muss bedacht werden, dass die Abstände zwischen den Reihen größer werden sollten, um die gegenseitige Verschattung möglichst gering zu halten.

Orientierung richtig berechnen

Die Orientierung der PV-Anlage bestimmt, zu welcher Tageszeit wie viel Solarstrom erzeugt werden kann. Eine nach Osten ausgerichtete PV-Anlage (90° auf dem Bild rechts) führt zu einer höheren Solarstromerzeugung in den Morgenstunden, während eine nach Westen ausgerichtete PV-Anlage (270°) zu einer höheren Solarstromerzeugung in den Abendstunden führt. Mit einer nach Süden ausgerichteten PV-Anlage (180°) kann der größtmögliche Solarstrom erzeugt werden, der sein Maximum während der Mittagszeit erreicht.

Um zu bestimmen, welche Orientierung Ihr Dach hat, folgen Sie folgender Anleitung:

  1. Suchen Sie Ihr Gebäude in Google Maps mit der Ebenen-Ansicht. Achten Sie dabei darauf, dass die Karte nach Norden ausgerichtet ist (Standardeinstellung)

  2. Machen Sie einen Screenshot davon und fügen Sie diesen in einen Texteditor, eine Präsentationsoftware oder ein Bildbearbeitungsprogramm ein

  3. Dann legen Sie über diesen Screenshot die von uns bereitgestellte Schablone, die Sie durch klicken auf den Button unten herunterladen können

  4. Legen Sie die Schablone an einen Referenzpunkt auf dem Hausdach an (z.B. Dachoberkante der relevanten Dachfläche (siehe rechtes Bild))

  5. Lesen Sie für jede der Dachflächen, auf die Sie eine PV-Anlage installieren wollen, die Orientierung ab (5° – 10° Ungenauigkeit spielen keine wesentliche Rolle)

  6. Die Orientierung der Dachfläche ergibt sich daraus, in welche Richtung die Dachfläche geneigt ist. Dachfläche A hat im nebenstehenden Bild eine Orientierung von 270° und Dachfläche B hat eine Orienierung von 90°.