Einspeisevergütungsrechner
Bestands- und Neuanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpe, E‑Auto, dynamischer Stromtarif und vier Vergütungsfälle in einer gemeinsamen Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Energieverbräuche und Versorgung
Jahresbilanz im Referenzfall „Volle Vergütung“.
Vergütungsfälle im Vergleich
Alle Fälle nebeneinander; Werte beziehen sich auf den gewählten Betrachtungszeitraum.
Mess-, Steuer- und Vergütungsstatus
Dynamischer Stromtarif im Vergleich
Preisniveau, Bezugszeitpunkte und Kostenvergleich mit dem eingetragenen Festpreistarif.
Monatliche Bezugskosten
Dynamischer Tarif gegenüber einem Festpreis mit dem eingetragenen Arbeitspreis.
Günstigere und teurere Zeiten nach Tagesstunde
Anteil der Viertelstunden je Tagesstunde, in denen der dynamische Preis unter bzw. über dem Festpreis lag.
Erzeugung, Last und vergütete Einspeisung
Beste Saisontage oder ein frei gewählter Tag des Jahres 2025.
Kurven können direkt durch Klick auf die Legende ein- und ausgeblendet werden. Zeiträume mit negativem Börsenstrompreis werden rot hinterlegt. Die rechte Achse zeigt den Börsenstrompreis.
Energiebedarfe
Deckung des Strombedarfs
Verwendung der PV-Erzeugung
Erklärungen und Modellgrenzen
Rendite und Amortisation
Rendite: durchschnittlicher jährlicher nominaler Überschuss aus vermiedenem Strombezug und Einspeiseerlösen nach laufenden Kosten, bezogen auf die Anfangsinvestition. Amortisation: Zeitpunkt, zu dem die kumulierten nominalen Rückflüsse die Anfangsinvestition erreicht haben. „Nominal“ bedeutet, dass die künftigen Zahlungsströme nicht auf den heutigen Wert abgezinst werden; Preissteigerung, Degradation und laufende Kosten werden dennoch jahresweise berücksichtigt. Die Rendite ist eine vereinfachte Wirtschaftlichkeitskennzahl und kein interner Zinsfuß.
Eigenverbrauch, Autarkie und Überschuss
Die Eigenverbrauchsquote beschreibt den Anteil der PV-Erzeugung, der direkt oder über den Speicher selbst genutzt wird. Der Autarkiegrad beschreibt den Anteil des gesamten Strombedarfs, der durch PV und Batteriespeicher gedeckt wird. Der potenzielle Überschuss ist die gesamte Energie, die vor regulatorischer Abregelung in das Netz eingespeist werden könnte.
EEG-Degression bis 2040
Bei automatischer Tarifermittlung wird der zum Inbetriebnahmedatum passende Ausgangssatz aus den hinterlegten Leistungsstufen bestimmt und ab Februar 2024 halbjährlich mit 1 % fortgeschrieben. Die Berechnung ist bis Ende 2040 implementiert. Mögliche Gesetzesänderungen ab 2026 oder spätere Anpassungen der Vergütungssystematik sind nicht zwingend bereits berücksichtigt und müssen bei Bedarf in der Anwendung aktualisiert werden.
60-%-Begrenzung und negative Börsenpreise
Die Vergleichsfälle weisen die nicht vergütete Energiemenge gemeinsam aus. Bei der 60-%-Variante entsteht sie durch technische Abregelung; beim Negativpreisfall wird die Energie eingespeist, aber in den betroffenen Viertelstunden nicht vergütet. Die Referenzvariante zeigt die volle Vergütung ohne diese Einschränkungen.
Hinweis zur automatischen iMSys-Prüfung
Die Prüfung ist bewusst konservativ. Verbrauch über 6.000 kWh/a, RLM, steuerbare Verbrauchseinrichtungen und relevante Erzeugungsleistung über 7 kW können einen Pflichteinbaufall auslösen. Vertrags-, Anschluss- und Übergangskonstellationen müssen im Einzelfall durch Messstellen- und Netzbetreiber geprüft werden.
E‑Auto-Ladeprofil
Das E‑Auto wird als regelmäßig wiederkehrender Verbraucher modelliert. Der tägliche Fahrstrombedarf ergibt sich aus Jahresfahrleistung und Fahrzeugverbrauch. Ab dem ausgewählten Ladebeginn lädt das Fahrzeug mit der eingestellten Ladeleistung, bis dieser Bedarf gedeckt ist. Allgemeine Hintergründe zur zeitlichen Verschiebung elektrischer Lasten: Lastverschiebung bei Entarkon.
Wärmepumpenmodell und Heizkurve
Der Raumwärmebedarf wird anhand der viertelstündlichen Außentemperatur verteilt. Die Heizungsart legt die Heizkurvenneigung fest: 0,6 für Fußbodenheizung, 1,2 für Neubau-Radiatoren und 1,6 für Altbau-Radiatoren. Daraus wird die jeweilige Vorlauftemperatur berechnet. Der COP wird über ein gütegradkorrigiertes Carnot-Modell aus Wärmequellen- und Vorlauftemperatur bestimmt. Warmwasser wird unabhängig davon mit 60 °C angesetzt. Das Modell ist physikalisch begründet, ersetzt aber keine herstellerspezifischen Kennfelder oder eine Heizlastberechnung.
Haftungs- und Planungshinweis
Die Anwendung dient der unverbindlichen Vorplanung. Sie ersetzt weder eine technische Auslegung noch steuerliche, rechtliche oder energiewirtschaftliche Beratung. Wetterjahr, Lastprofile, Batteriebetrieb und zukünftige Preisentwicklung sind Modellannahmen.
